Warum bekommt man Vitiligo?

Für die meisten betroffenen ist die Weißfleckenkrankheit zunächst ein großes Rätsel. Denn die ungefärbten Hautareale lassen sich nicht durch die Sonne bräunen, zudem finden sich keine Erklärung für ihre Existenz. Die Flecken sind zwar sichtbar, schmerzen aber nicht und schränken die übrige gesundheitliche Verfassung des Patienten nicht ein. Es handelt sich hierbei Experten nach um eine Autoimmunkrankheit. Dabei versucht das Immunsystem, gegen körpereigene Zellen vorzugehen, die es irrtümlicherweise als Fremdkörper und somit als mögliche Gefahr sieht. Aus welchem Grund es dazu kommt, ist immer noch nicht festgestellt worden. Bisher gibt es jedoch einige Vermutungen, die eine Erklärung liefern könnten. In diesem Artikel erklären wir, warum man Vitiligo bekommt und was die potenziellen Ursachen sein könnten.

Warum man Vitiligo bekommt: Traumatische Verletzungen der Haut

Traumatische Schädigungen der Struktur in unserer Haut können unter anderem durch eine übermäßig hohe Belastung durch Strahlung ausgelöst werden. Vitiligo bekommt man nicht selten nach einem besonders schweren Sonnenbrand oder einer sonstigen Verbrennung, etwa durch heißes Wasser. Hier werden größere Mengen von Sauerstoffradikalen im Blut freigesetzt als üblich. Diese radikalen Zellen sind haben ein gewisses Risikopotenzial im Bezug auf Autoimmunkrankheiten. Warum nicht jeder, der eine derartige Schädigung seiner Haut erlebt erkrankt, weiß man nicht. Vermutlich gibt es eine genetische Vorbelastung.

Warum bekommt man Vitiligo? Die genetische Vorbelastung

Es sprechen viele Tatsachen und Fakten dafür, dass der genetische Code in der Veranlagung eines Menschen der innere Auslöser für Vitiligo ist. So haben etwa 30 Prozent aller betroffenen Personen ein Familienmitglied, welches ebenfalls erkrankt ist. Hier zählen insbesondere Verwandte ersten und zweiten Grades. Das Gen kann möglicherweise über mehrere Generationen unentdeckt bleiben, bevor es sich dann in weißen Flecken äußert. Warum dies geschieht, weiß man noch nicht genau. Fakt ist, dass sich die ersten Symptome in den meisten bekannten Fällen bereits vor dem Erreichen des 20. Lebensjahrs zeigen.

Ob man weiße Flecken bekommt, hängt manchmal von der Lebensweise ab

Eine ungesunde Lebensweise, ob durch falsche und einseitiger Ernährung, dem Konsum bestimmter Medikamente oder Drogen, dem Arbeiten mit gefährlichen Schadstoffen oder ein Übermaß an Stress ist möglicherweise Schuld daran, das eine Vitiligo ausbricht. Warum Stress insbesondere ein gewisses Risiko beinhaltet, zeigen diverse wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien. Denn immer, wenn ein betroffener psychisch schweren Belastungen unterliegt, breitet sich die Vitiligo in Schüben aus und wächst. Traumatische Erlebnisse sind nicht zuletzt selbst ein Grund dafür, dass die Krankheit ausbricht.

Sonstige Gründe, warum man Vitiligo bekommt

Toxische Elemente im menschlichem Organismus sind ein potenzieller Grund, warum eine Person Vitiligo bekommt. Nicht selten stellen sich beispielsweise nach einer Entgiftungskur leichte Besserungen ein. Entgiftungen haben bei weißen Flecken besonders gute Chancen, wenn sie mit Hilfe von Antioxidantien durchgeführt werden. Dazu gehören Ginko, Ingwer und einige Mineralstoffe. Diese Mineralstoffe sind unter anderem in den schüsslern Salzen enthalten, und werden sowohl oral konsumiert als auch in Form von Salben auf die betreffenden Areale und Körperteile aufgetragen.

Warum habe ich Vitiligo? Blutbild kann Klarheit schaffen

Wer sich nicht sicher ist, was die Ursache für seine Vitiligo ist, und warum die Flecken aufkommen, kann durch einen Bluttest beim Arzt Klarheit und Sicherheit über den eigenen Zustand bekommen. Eine sichere Diagnose ist vorteilhaft, vor allem wenn es um die anschließende Therapie geht.